Schon die Römer hatten ein Treibhaus

Es mag verwundern, aber die ersten Gewächshäuser gab es bereits in der Antike. Es gibt Berichte: In dem Werk „De re rustica“ wird beschrieben, wie man Pflanzen auf Wägen mit Rädern stellen kann, um sie ins Haus zu bringen oder aber mit Gläsern bedeckt, um sie vor der Witterung zu schützen.

Es waren aber wohl die europäischen Fürstenhäuser, die begannen, seltene und besonders schöne Pflanzen zu sammeln. Damit sich diese besser hielten, versuchte man das warme Klima der Ursprungsländer nachzuahmen. Weil es zu Beginn mediterrane Pflanzen, darunter Orangen und Zitronen, waren, bürgerte sich zunächst der Begriff Orangerie für die Gewächshäuser ein.

Bald fing man auch an, die Glashäuser kommerziell zu nutzen. Von den ersten Forschungsreisen in die neue Welt brachten die Seefahrer zum Beispiel die Ananas mit. Diese wuchs zwar gut in warmen Regionen, nicht aber in Mittel- und Nordeuropa. Die Gewächshäuser schufen dabei Abhilfe und man konnte in großem Stil die beliebte Frucht anbauen.

Heute gibt es zwar auch noch den kommerziellen Anbau im Treibhaus, das klassische Gewächshaus ist aber eher etwas für den privaten Gebrauch. Je nach Größe kann man zwar immer noch eine Ananas oder Orangen anbauen, die meisten Nutzer geben sich aber mit kleineren Pflanzen zufrieden. Sie gehen heute auf www.gewaechshauscentrum.de und können dort zum einen aus verschiedenen Treibhäusern auswählen, zum anderen auch tolle Tipps bekommen, wie man die Gewächshäuser am besten nutzt und in Schuss hält.

Denn längst werden nicht nur Pflanzen in den gläsernen Lauben angebaut, sondern sie können auch eine Oase der Ruhe und Entspannung werden. Immer mehr Menschen schätzen die Stille in einem Glashaus und nutzen den Platz für Yoga-Übungen oder zur Meditation. Wer gerne liest, kann sich auch einen bequemen Sessel oder gar ein Sofa ins Gewächshaus stellen und ein Buch nach dem anderen verschlingen. Nicht Wenige erfreuen sich auch an einem trockenen Platz, von dem aus sie den Sommerregen genießen können oder sogar einen kalten Winterabend. Man kann zum Beispiel eine einfache Petroleumheizung ins Glashaus stellen, um etwas Wärme zu schaffen, oder eine etwas effizientere und geruchlose Gasheizung. Ein Vorteil: Die Pflanzen, die im Gewächshaus stehen, verbrauchen das Kohlendioxid, das beim Verbrennen entsteht und so muss man sich keine Sorgen um seinen CO2-Fingerabdruck machen.

Im Gewävhshauscentrum bekommen Gartenfreunde aber auch wichtige Tipps – zum Beispiel, welche Erde man verwenden sollte. Sparen ist hier falsch, denn Pflanzen brauchen vor allem den richtigen Nährboden, um gut gedeihen zu können. Am besten ist übrigens heller Torf, er gibt den Wurzeln Platz und hält länger.

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